KI im Alltag

Wer heute ein Smartphone oder einen Computer bedient, hat häufig mit Künstlicher Intelligenz zu tun. Oft auch, ohne dies zu wissen oder zu bemerken. KI beantwortet uns Fragen, navigiert uns unterwegs und empfiehlt Produkte oder Songs. Als intelligente Software steckt sie mittlerweile in vielen technischen Geräten und macht uns das Leben leichter. Doch wird sie über kurz oder lang selbst das Kommando übernehmen? Was ist dran an gängigen Bedrohungsszenarien durch Künstliche Intelligenz?

Was kann KI und was nicht?

Wenn man von Künstlicher Intelligenz spricht, kann man diese grob in zwei Kategorien aufteilen:

  • Starke KI
  • Schwache KI

Starke KI ist das, was wir aus Hollywood-Filmen kennen: Menschenähnliche Roboter, die – mal freundlich, mal auf Zerstörung aus – logisch denken und selbstständig handeln können. Das Ziel einer derartigen Superintelligenz ist es, die gleichen oder sogar höhere intellektuelle Fertigkeiten als der Mensch zu erlangen. Fakt ist: Davon sind wir weit entfernt. KI-Systeme übertreffen den Menschen bislang nur in Nischen, etwa im Schach. Eine starke KI mit gleichwertigen oder sogar höheren intellektuellen Fähigkeiten als der Mensch wird auf absehbare Zeit nicht entwickelt werden.

Spracherkennung, Übersetzungsdienste, Navigationssysteme oder die Werbung, die wir angezeigt bekommen: All diese Systeme basieren auf schwacher KI. Ihr Kennzeichen: Sie löst konkrete, dabei durchaus komplexe Probleme mit Hilfe von Methoden aus der Mathematik und Informatik. Die KI greift dazu auf Millionen von Daten aus Datenbanken zurück, zieht mit Hilfe von trainierten Lernalgorithmen Rückschlüsse und gibt Empfehlungen. Entwickelt werden KI-Systeme heute von großen Softwareherstellern, der Industrie wie auch von Start-ups, die damit Lösungen für definierte Aufgaben entwickeln.

Wo kommt KI schon zum Einsatz?

Die Anwendungsfelder von KI-Technologien sind vielfältig. Wo KI heute und in naher Zukunft den Menschen unterstützt, zeigen beispielhaft folgende Bereiche.

Medizin

Verkehr

Industrie

Dienstleistungen

Gefährliche Umgebungen

Nachhaltigkeit